Ablauf der Behandlung

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Qualifikation für CyberKnife Behandlung

Prüfung der Behandlungsindikation des Patienten für die CyberKnife-Behandlung durch ein Team von Fachärzten und CyberKnife-Spezialisten.
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Bildliche Darstellung

Anfertigung eines Computertomogrammes mit hoher Auflösung an einem mit dem CyberKnife gekoppelten Simulator, bisweilen zusätzlich Magnetresonanztomographie (MRT) und/oder Positronenemissionstomographie (PET).
 
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Planung des Eingriffs

Das Team aus Strahlentherapeuten und Medizinphysikern bestimmt die genaue Form und Lage des Tumors und der umgebenden Risikoorgane. Mithilfe spezieller Software entsteht ein Behandlungsplan, der die Strahlendosis, -dauer und den Einfallswinkel des Strahlenbündels genau festlegt, so dass die Belastung von gesundem Gewebe um den Tumor herum minimiert wird.
 
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Behandlung

Der Patient liegt bequem auf dem Behandlungstisch, der sich selbstständig in die zuvor berechnete Behandlungsposition bewegt. Die gesamte Behandlung dauert gewöhnlich 20-90 Minuten. In dieser Zeit erfolgt die Bestrahlung schrittweise aus ca. 100-200 Richtungen. Der Linearbeschleuniger an dem beweglichen Roboterarm wird dabei immer exakt auf den Tumor gerichtet. Während des gesamten Eingriffs überwacht und korrigiert das System bei der geringsten Bewegung des Patienten die Ausrichtung des einzelnen Strahls. Es besteht keine Notwendigkeit einer Betäubung, da der Eingriff vollkommen schmerzlos und nicht-invasiv ist.
 
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Nachbehandlung

3-6 Monate nach dem Eingriff wird der Patient einer diagnostischen CT- und/oder MRI-Untersuchung unterzogen, um den Abbauprozess des Tumors zu verfolgen.